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Lexus CT 200h – Luxus, der die Umwelt schont

Fotos: Hersteller

Hybridautos liegen voll im Trend. Sie schonen die Umwelt und die Ressourcen, verbrauchen wenig Kraftstoff, haben keine Probleme mit der Reichweite oder dem Energienachschub und sind im Alltag völlig unproblematisch – wie der Lexus CT 200h.

Pressespiegel zum Lexus CT 200h

Focus online
„Der Design-Mix aus Kanten und Rundungen steht dem Fünftürer gut, er wirkt breit und flach und so gar nicht brav… Sportlich, aber schlicht und einfach zu schwach motorisiert.“

auto motor und sport
„Interieur des Lexus CT 200h überzeugt… Für besonderen Komfort sorgt das bewährte Hybridsystem.

WAZ
„Kompromisslose Nachhaltigkeit“

bild.de
„Sparen auf die luxuriöse Art. Auch beim Preis“

Auszeichnungen:
Zweimal bestes Auto in der Kompaktklasse bei der Auto-Umweltliste des Verkehrsclubs Deutschland (VCD).

carmour-Fahrbericht

Was macht den Lexus CT 200h interessant?

Der Toyota-Konzern setzt seit 1997 auf die Serienproduktion der Hybrid-Technologie und hat weltweit über drei Millionen Autos mit vernetzten Elektro- und Benzinmotoren verkauft. Seine Premium-Marke Lexus bietet in jeder der fünf Modellreihen eine Hybrid-Variante an. Die kleinste davon ist der Lexus CT 200 h. Er soll, so der Anspruch der Marke, nachhaltiges Umweltbewusstsein mit Luxus-Feeling verbinden und Sparen mit Spaß.

Technik
Unter seinem attraktiven Blechkleid steckt der gleiche Antriebsstrang mit 100 kW / 136 PS Systemleistung aus 1,8-Liter-Vierzylinder Benziner und Elektromotor, dem stufenlosen Getriebe und Nickel-Metallhydrid-Batterien mit 6,5 Amperestunden Kapazität wie in den deutlich preiswerteren Toyota-Hybriden Prius und Auris.

Geräuschkulisse – ein Leisetreter
Aber das hier ist eben kein Toyota, das ist ein Lexus. Und das sieht man (nicht nur weil es draufsteht), das spürt man (zum Beispiel beim Zuklappen der vorderen Türen), das riecht man (im Testwagen: feines Leder) und das hört man. Genauer: hört man nicht. Der kleine, feine Lexus ist deutlich besser geräuschisoliert als seine bürgerlichen Brüder. Und zwar nicht nur gegen das proletarische Jaulen des Vierzylinders beim Beschleunigen, sondern auch gegen die Geräusche der Straße, etwa Abrollen der Reifen oder Prasseln von Steinchen in den Radkästen.

Design

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Sportliches Gesicht
Vor allem ist es der Look innen und außen, der den Lexus CT aus der Masse heraushebt. Während der Prius bewusst avantgardistisch daherkommt, und der Auris sich eher unauffällig duckt, tritt er selbstbewusst und sportlich auf. Sein Gesicht zeigt mit klaren Kanten, zurückgesetztem Kühlergrill und den beiden Pfeilspitzen an den Enden der quer liegenden Chromspange Schärfe.

Dynamische Linie
Die Seite folgt konvex/konkav dem angesagten dynamischen Anspruch. Die scheinbar in die Seiten herumgezogene Heckscheibe polarisiert und macht den CT eigenständig. Insgesamt wirkt er deutlich größer als er mit seinen 4,32 Metern tatsächlich ist, dazu bullig, breit und flach.

Innenleben

Kofferraum – mit Geheimfach
Breit und flach, gerade mal 375 Liter Volumen. Aber darunter verbirgt sich ein geräumiges Geheimfach, die Rücksitze lassen sich außerdem umklappen, ein fast ebener Laderaum von 985 Litern Inhalt entsteht.

Rundumsicht – haarige Sache
Zwar ist der Türschweller angenehm flach, die Sitzposition ist aber recht tief, die Rundumsicht mäßig. Da hilft auch die Sitzhöhenverstellung wenig, schnell nimmt das Haupthaar Kontakt zum Fahrzeughimmel auf – besser ohne Schiebedach bestellen. Nach schräg hinten ist die Sicht durch die extrem breiten Dachsäulen und die kleine Heckscheibe ohnehin fast null. Wie gut, dass unser Testwagen die Executive-Ausstattung und zusätzlich das Komfort-Plus-Paket hat, da sind Park-Piepser rundum sowie eine Rückfahrkamera mit drin.

Armaturen

Fahrmodus eco – ruhiges blau
Ansonsten: eigenständiges Design auch innen, sofort überzeugen die sehr guten, straffen Sitze und das dicke, griffige Lederlenkrad. Die Armaturen sind gut ablesbar und laufend beleuchtet. Fährt man den CT im Normal- oder Eco-Modus, ist blau die beherrschende Farbe und das linke Rundinstrument belehrt einen, ob man gerade wirtschaftlich fährt.

Fahrmodus sportlich – schamhaftes rot
Diese Anzeige bleibt auch, wenn der CT rein elektrisch fährt, was er bis zu zwei Kilometern und bis zu Geschwindigkeiten von 45 km/h schafft. Schaltet man auf sportlichere Fahrweise um, errötet die Beleuchtung schamhaft und statt der Eco-Anzeige erscheint ein Drehzahlmesser. In diesem roten Zustand ändert sich auch das Ansprechen von Gaspedal, Motor, Lenkung und Getriebe.

Fahrkomfort

Bei Rot schafft der Lexus die 100-km/h-Marke nach 10,3 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. Aber dieser Lexus ist kein Sportler, er wurde fürs Gleiten gebaut, auch fürs schnelle Gleiten auf der Autobahn. Dann zieht er mit gutem Geradeauslauf seine Bahn und verwöhnt seine Insassen mit einem niedrigen Geräuschniveau. Auf Landstraße und in der Stadt gefallen das straffe und zugleich komfortable Fahrwerk, nur kurze Stöße kommen manchmal ungebührlich durch. Sehr gut die direkte, leichtgängige und doch präzise elektrische Servolenkung.

Umwelt

Wer sich auf den Hybrid einlässt, kann auch einen ganz anderen Fahrspaß haben: Spass am Sparen. Wer auf der Autobahn richtig Gas gibt, kann sich über einen Verbrauch von rund sieben Litern nicht beschweren. Aber über Land lassen sich Werte kaum über den EU-genormten 4,1 Litern erzielen. Das entspricht 94 Gramm Co2 pro Kilometer beim Executive, die Basisversion kann´s noch etwas besser. So oder so: A+ für den Lexus CT.

Preis

Der Basispreis des feinen Kleinen mit dem guten Gewissen liegt bei 29.400 Euro. Nicht billig, aber preiswert.

Quelle: carmour