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Peugeot 308 – schöner fahren mit dem “Auto des Jahres”

Fotos: Peugeot

Sie sind seit Jahren mit Ihrem Golf unterwegs und finden ihn auf Dauer etwas langweilig? Dann wird's Zeit für eine neue Beziehung. Vielleicht zu einem Spritsparer, der prima aussieht und viel Komfort bietet? Aus Frankreich kommt einer, der noch zu haben ist. Der Peugeot 308 bietet auch für Anspruchsvolle eine Menge Spaß.

Als die europäischen Motorjournalisten den Peugeot 308 auf dem Genfer Salon zum “Auto des Jahres” kürten, war die Verwunderung groß. Favorit war doch der BMW i3, das Innovationskonzept aus Bayern mit Elektroantrieb und Kohlefaser-Karosserie. Wieder mal ein Beweis dafür, dass auch der schreibende Teil der Autobranche konservativ gestrickt ist? Mitnichten!  Design außen und innen, Raumangebot, Komfort, Verbrauchswerte – das Konzept des 308 ist schnörkellos. Er ist im Vergleich zu seinem Vorgänger nicht gewachsen, sondern drei Zentimeter kürzer, hat 140 Kilo abgespeckt und schafft in der 1,6-Liter-Diesel-Version bereits heute das CO2-Ziel von 95 Gramm pro Kilometer. Und bei einer 32 Stunden dauernden Testfahrt auf dem Rundkurs von Almeria verbrauchte der Dreizylinder-Turbobenziner mit 1,2-Liter-Motor nur sagenhafte 2,85 Liter auf 100 Kilometer.

Außen

Die Designer haben sich vom aggressiven Äußeren des Vorgängers verabschiedet. Statt Haifischmaul und nach hinten gezogenen Scheinwerfern eine dynamische Linie vom eleganten Kühlergrill bis zum straffen Hinterteil – der Auftritt eines Womanizers. Das Design lässt manchen Konkurrenten in der Kompaktklasse alt aussehen. Die äußeren Werte stimmen.

Innen

CockpitRichtig zufrieden ist man ja erst, wenn man sich in einem Auto wie zuhause fühlt. Der erste Eindruck: Man sitzt wie in einem Fauteuil. Da macht auch langes Reisen keine Probleme. Dann wandert der Blick über das Cockpit. Ist das nicht etwas schlicht? Wo sind die vielen Knöpfe und Regler, mit denen moderne Innenräume zugepflastert sind? Es gibt gerade einmal einen Lautstärkeregler und fünf Tasten in der Mittelkonsole. Das ist Konzept, nennt sich “i-Cockpit” und wirkt auf den zweiten Blick schön luftig, denn alles, was für die Bedienung wichtig ist, wird über den großen Touchscreen erledigt: Radio, Klima, Telefon, Navi. Im Menü findet man sich schnell zurecht, die Anzeigen sind angenehm groß. Angenehm klein wiederum ist das Lenkrad, über das man einen freien Blick auf die Instrumente hat. Vorne ist viel Platz für Fahrer und Beifahrer, die Rundumsicht ist vorbildlich. Hinten geht’s ein wenig enger zu, dafür ist der Kofferraum mit 420 Litern wiederum schön groß.

Fahren

Zwei Gründe für die “Car of the Year”-Auszeichnung sind sicher Fahrkomfort und Verbrauchswerte. Der Turbo-Diesel mit 115 PS ist elastisch und schnurrt leise vor sich hin, das bequeme Sitzen haben wir bereits gelobt. Der Durchschnittsverbrauch liegt zwischen drei und vier Litern auf 100 Kilometern, was einem CO2-Ausstoß von unter 90g/km entspricht. Peugeot bietet das Fahrzeug in drei Ausstattungslinien an: Access, Active und Allure. Bereits die Basisversion ab € 16.750.- verfügt unter anderem über elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel, Geschwindigkeitsregelanlage und Geschwindigkeitsbegrenzer. Im Topmodell Allure fehlt es an nichts: Einparkhilfe, Full-LED-Scheinwerfer, Navi, Regensensor und und und. Dafür sind dann knapp 25.000 Euro fällig.

 

Quelle: carmour

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