feminines

Frauenversteher Bentley – Queen und Business Women stehen auf Brit Luxury

Fotos: Bentley Motors, BG

Edel-Autos der englischen VW-Tochter werden zunehmend von Frauen gekauft. Aber auch in Produktion und Management gibt es einen beachtlichen Frauenanteil.

Bentley ist nicht nur eine Domäne von Männern. Schon immer fühlten sich Frauen vom Flair der britischen Nobelmarke angezogen. Selbst die Queen schaut so zärtlich auf die edlen Karossen, als wären es Corgies aus der eigenen Zucht. Doch eines änderte sich in der jüngeren Vergangenheit: Schnelle und luxuriöse Autos werden von Frauen nicht nur bewundert, sie werden gekauft – und zwar mit eigenem Geld. Tendenz stark steigend. Die Damenwelt, so sie das nötige Kleingeld hat, favorisiert zunehmend große, edle Fahrzeuge. Sie schaut auf Technik, Motorleistung, Komfort und Ausstattung und ordert immer häufiger Wagen der Luxusklasse. Dies bestätigt auch Bentley. Neun Prozent sämtlicher Neuwagen der Nobelmarke kauften 2012 weltweit weibliche Kunden.

 760 Ladys kauften Bentley

Bentley_GT_16_2Die Die VW-Tochter Bentley vermarktete 2012 weltweit insgesamt 8.510 Fahrzeuge. 760 Modelle aus der Manufaktur in Crewe bei Manchester stehen nunmehr in Garagen, die Frauen gehören. Diese mondäne Autokolonne würde die Avenue Champs-Elysees in Paris ausfüllen – einmal runter und auf der anderen Seite wieder hoch. Viele Damen – vor allem Geschäftsfrauen und Selbstständige – zeigen mit komfortablen Karossen, dass sie es geschafft haben. Zudem wollen sie mit ihren prestigeträchtigen Fahrzeugen auffallen. Und das gilt rund um die Welt – fast ohne Ausnahme.

US-Frauen sind Spitze

Die meisten Bentleys werden allerdings von Frauen in den USA erworden. Dort gingen 2012 immerhin elf Prozent aller neu vermarkteten Modelle aus Crewe direkt an weibliche Kunden. Hinzu kommt, dass die Dame des Hauses beim Autokauf ein gehöriges Wort mitredet und mitentscheidet, welches Fahrzeug demnächst in der Garage steht. Auch in der Luxusklasse tobt der Wettbewerb um die Gunst der Kunden. Bentley hat also nichts zu verschenken und umgarnt natürlich die Damenwelt. Dabei ist es sekundär, ob „Frau“ selbst bezahlt oder ihren Gatten so lange charmiert, bis der sich für den Bentley breitschlagen lässt.

 Bentley, ein Frauenbetrieb

bentley1Das weibliche Geschlecht kauft aber nicht nur weltweit die britische Vorzeigemarke. In Crewe arbeiten gegenwärtig insgesamt 549 Frauen. Das entspricht rund 15 Prozent der Belegschaft. „Ein großer Teil von ihnen ist in der Produktion beschäftigt, vor allem in der Lederabteilung, wo handwerkliches Können auf höchstem Niveau gefordert ist“, erzählt Franziska Rothe. Die PR-Managerin für Europa ist selbst ein Bentley-Aushängeschild. Und sie berichtet, dass auch in der Verwaltung zahlreiche weibliche Fachkräfte tätig sind. 22 Prozent der Bentley-Ladys gehören zur Gilde der Managerinnen. Und exakt 13 Damen bekleiden hohe Positionen im Management.

Edle englische Accessoires

Bentley erschließt neue Märkte und Zielgruppen: Die Nobelmarke spricht künftig noch intensiver Frauen an und will auch abseits vom eigentlichen Automobil zum Luxuslabel avancieren. Dafür entwickelt das Unternehmen spezielle Accessoires für Frauen. „Wir wollen unsere handwerkliche Kompetenz bei der Verarbeitung von edlem Holz und hochwertigem Leder für die Innenausstattung der Luxuslimousinen auch für andere Luxusprodukte rund um das Auto nutzen“, erklärt Franziska Rothe. Denn schließlich schwärmen viele Menschen von der Marke mit dem geflügelten B, ohne dass bei ihnen gleich ein Bentley in der Garage parkt.

 Exklusive Partner

BentleySitze2Als Als Vorbild für das Merchandising gilt Ferrari. Die Italiener verdienen seit Jahren viel Geld mit eigener Mode und vielfältigen Accessoires. Aber auch im eigenen Konzern findet Bentley gute Beispiele. Gegenwärtig kooperiert man bereits erfolgreich mit Lizenzpartnern. Dazu gehören die Uhren-Manufaktur Breitling, der Brillenhersteller Estede, der Skibauer Zai, der Produzent von Schreibgeräten Tibaldi und der Safe-Spezialist Stockinger.

 

 

 

Quelle: geniesserinnen.de/carmour