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Mitsubishi Space Star – was kann der kleine Gernegroß?

Fotos: Hersteller

Sein Name klingt verheißungsvoll nach unendlicher Weite und dem Griff nach den Sternen: Space Star. Wer da an Auto denkt, hat Größe vor Augen. Wir sitzen aber in einem Winzling, dem Kleinsten von Mitsubishi.

Der ist der Nachfolger des Colt und   erstaunlicherweise kürzer geraten als der erfolgreiche Vorgänger. Zwanzig Zentimeter weniger – das ist auch bei einem Auto eine Menge, bei einem Kleinwagen zumal. Konnte das gut gehen?

Vorweg: Ja, es ist gelungen. Bei den der Carmour-Redaktion wichtigen Daten für Umwelt, Verbrauch und Raumangebot vergeben wir gerne Bestnoten. Dazu passt der Kompaktwagen mit nur 3,71 Metern Länge in jede Lücke, hat mit 9,2 Metern den kleinsten Wendekreis seiner Klasse und bietet mehr Platz als der Colt.

Design

Außen und innen wirkt der Space Star trotz der kompakten Abmessungen alles andere als minimalistisch. Er zeigt ein eigenständiges Außendesign mit guter Aerodynamik  und einem cw-Wert von 0,27. Wer die etwas grau geratene Grundausstattung aufhübschen will, kann zwischen drei Ausstattungsvarianten wählen – Light, Shine und Shine+. Hier ist die Farbpalette fröhlicher, die Klavierlack-Optik inklusive silberfarbener Elemente und Verkleidungen mit matt glänzender Oberfläche wirkt wertig.

Eco

Der umfassende Leichtbau führt zu einem Leergewicht ab 845 kg, entsprechend gering ist der Verbrauch. Die Dreizylinder-Benzinmotoren mit Start-Stopp-Technologie schaffen zwar nicht die versprochenen 4 Liter auf 100 km, wir sind aber nahe dran: 4,5 Liter. Dazu trägt nicht zuletzt der clevere Eco-Drive-Assistent bei, der genau anzeigt, wann man wie sparsam fährt. Und erfreulich sparsam ist auch der CO2-Ausstoß von nur 92g/100 km. Das sind Bestwerte, die der Carmour-Redaktion gefallen.

Innenraum

Ein Auto mit dem Namensteil Space muss die Erwartungen an das Raumangebot erfüllen. Und tatsächlich: Der Laderaum des Kleinwagens ist mit mindestens 235 Litern großzügig, ebenso die nutzbare Innenraum-Gesamtlänge von 2.401 Millimetern.  Mitsubishi Space StarDa hat man auch hinten genügend Beinfreiheit. Variabilität ermöglicht eine Rückbank mit asymmetrisch lbarer Rückenlehne. Darüber hinaus glänzt die Karosserie mit exzellenter Übersichtlichkeit und Rundumsicht. Die solide Karosserie ist mit sechs Airbags und Gurtstraffern an den Vordersitzen bestückt. Funktionalität und Komfortanspruch zeigen sich in einer Vielzahl praktischer Ablagen und in Optionen wie einer automatischen Klimaanlage, einem SD-Navigationssystem mit integrierter Audioanlage (Radio/CD und USB-Schnittstelle), Regen- und Lichtsensoren und einem Smart-Key-System.

Technik

Wer den „One Touch“-Startknopf betätigt, nimmt akustisch sofort Kontakt mit dem Dreizylinder-Motor auf. Das charakteristische Knurren des Zwergs klingt etwas hohl, wirkt aber auch bei hohen Drehzahlen nicht aufdringlich, eher munter und vertrauenerweckend. Schon in der 1,0-Liter-Basisversion beweist der Dreizylinder-Benziner mit einer Leistung von 52 kW (71 PS) Temperament und absolviert die Beschleunigung auf 100 km/h in 13,6 Sekunden. Flotter macht es die 59 kW (80 PS) starke 1,2-Liter-Variante, die schon nach 11,7 Sekunden die 100-km/h-Marke erreicht.

Das Fahrwerk bietet ansprechendem Federungskomfort, eine leichtgängige Servolenkung und die übliche Sicherheitsausstattung mit ABS Bremsassistent, ESP und  integrierter Traktionsregelung.

Carmour-Fazit

Im Space Star macht beides Spaß: Fahren und Sparen. Als Stadtflitzer mit erstaunlichem Raumangebot – Nomen est Omen stimmt hier! -, geringem Spritverbrauch und vorbildlichen Emissionswerten  können wir den Neuen von Mitsubishi empfehlen. Sparsam ist er auch beim Basispreis von 8.990 Euro. In der Topversion Shine+ mit 80 PS, Alurädern, SD-Karten-Navi und Klimaautomatik kostet er 13.990 Euro – eine Menge Geld für so ein kleines Auto. Es kommt allerdings auf den Vergleich an. Der Konkurrent aus Wolfsburg – der VW up! – ist kleiner und enger, schwächer und schwerer, dazu durstiger als der Space Star – und dabei gut 2000 Euro teurer.

 

Quelle: carmour

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