für Sie gefahren

Der Grand C4 Picasso – robust mit Stil

Fotos: Citroën

Der neue Citroën Grand C4 komplettiert die aktuelle Modellpalette der Picassos. Wir haben das Auto für Sie gefahren. Es hat Vorzüge, die andere Vans dieser Preisklasse nicht haben.

Ein Familien-Picasso aus der Picasso-Familie

Ein Citroën Picasso war seit Vorstellung der ersten Generation 1999 immer ein extravagant designter Van. In der zweiten Generation (ab 2006) war er auch in zwei verschiedenen Größen und mit bis zu sieben Sitzen zu haben. Schreibt der Neue die Erfolgsgeschichte fort? Es gibt ja inzwischen eine ganze Picasso-Familie. Da ist der schnuckelige Minivan C3 Picasso, der dynamische Kompaktvan C4 Picasso und jetzt kommt der Große – der Grand C4 Picasso. Auf den ersten Blick gleicht er seinem kleineren Bruder. Klug eingesetzte Design-Details aber heben ihn deutlich ab.

Nicht nur für Ladys – hier gibt’s was fürs Auge

Vorne futuristisch, hinten 3D-Effekt

C4GrandPicassoWas der Namenszusatz verspricht – Grand – hält sein Auftreten: groß und robust wirkt er. Das liegt an der Frontpartie, dem Gesicht jedes Autos. Struktur verleihen ihm die neuartige Lichtsignatur und die grauen Dachbögen vom unteren Rand der Windschutzscheibe bis hinunter zum Heck. Das sieht futuristisch aus, und dazu passen die neu geformten LED-Rückleuchten mit 3D-Effekt.

Warum der Grand C4 so kernig wirkt

CL 13.073.006Dafür müssen wir kurz technisch werden. Was für das Auge so harmonisch wirkt, liegt am Radstand und am Überhang. Als Radstand bezeichnet man den Abstand zwischen den Achsen. Der ist hier deutlich länger als beim Vorgängermodell und beim „normalen“ C4 Picasso. Der Überhang ist das Maß vom Rad bis zum Vorder- beziehungsweise Hinterende des Autos. Je kürzer die Überhänge, desto ausgewogener und dynamischer sieht ein Auto aus. Und ein langer Radstand kommt der Raumausnutzung im Innenraum zu Gute. Beim Picasso wurde zudem die Spur an beiden Achsen verbreitert, die Außenabmessungen blieben im ergleich zum Vorgänger fast gleich: 4,59 Meter Länge, 1,83 Breite und 1,63 Höhe. So steht der Neue gut und breitbeinig da.

Nicht nur für Männer – alles zur Innenraumtechnik

Zwei Bildschirme

24klDas asymmetrische Armaturenbrett verbindet verschiedene Farben und Materialien. Auf der Fahrerseite dominiert sachliches Schwarz, als Kontrast überwiegt auf der Beifahrerseite freundlich-helle Farbe. Für eine persönliche Note kann auf dem breiten 12-Zoll-Panoramabildschirm in der Mitte des Armaturenbretts ein Foto in hoher Auflösung angezeigt werden.

Weniger Schalter

Der Grand C4 besitzt eine digitale Schnittstelle, das schlichte Armaturenbrett ist um zwei Bildschirme herum aufgebaut, die sich in der Mitte befinden: ein 7-Zoll-Touchscreen und ein 12-Zoll-HD-Panoramabildschirm. Der Touchscreen ermöglicht es, mittels sieben Tasten alle Fahrzeugfunktionen zu steuern: Klimaanlage, Navi, Audio, Telefon, auch die Fahrhilfen. Wer sich damit auseinandersetzt und ein klein wenig Computer-affin ist, wird die vielen Knöpfe der jüngeren Vergangenheit und einiger Wettbewerber nicht vermissen. Der 12-Zoll-HD-Panoramabildschirm zeigt die wesentlichen Fahrinformationen an und kann jederzeit vom Fahrer nach seinem Geschmack und seinen Wünschen konfiguriert werden.

Viele kleine Assistenten

Der große Citroën bietet viele nützliche Extras, teils gegen Aufpreis: ein Keyless-System, die elektrische Heckklappe, eine Rückfahrkamera, den kleinen Panoramaspiegel, mit dem Mutti ihre lieben Kleinen auf den Rücksitzen im Blick hat. Neu in dieser Klasse ist das System Vision 360°. Vier Kameras, die rund um das Fahrzeug angebracht sind, zeigen wahlweise eine Ansicht des Fahrzeugs aus der Vogelperspektive, nur die Sicht nach hinten oder eine Panoramasicht nach vorn.

Family – viel Platz für Mensch und Gepäck

Die Bodengruppe, der auf 2,84 Meter gewachsene Radstand sowie der um 20 Millimeter abgesenkte Boden kommen auch dem Platzangebot im Innenraum zugute. Fünf Passagiere sitzen entspannt und bequem, eine sehr gut zugängliche dritte Sitzreihe ist lieferbar. Auch die beiden Hinterbänkler haben noch genug Bein- und Kopffreiheit.

Leicht klappbare Sitze

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Der Kofferraum allerdings schrumpft dann auf ein Minimum. Mit nur fünf aufgebauten Sitzplätzen hingegen fasst er nach VDA-Norm stattliche 645 Liter und lässt sich durch Verschieben der zweiten Sitzreihe auf mehr als 700 Liter vergrößern. Sind alle hinteren Sitze weggeklappt – was übrigens leicht und mit einer Hand zu bewerkstelligen ist – und der Beifahrersitz vorgeklappt, passen bis zu 2,75 Meter lange Gegenstände ins Auto. So lange Bretter gibt´s nicht mal bei Ikea.

Loft-Look im Innenraum

Aber Kiefernholz ist auch nicht genau der Stil des Picasso-Innenraums. Der ist mit seinem klaren und schlichten Design im Stil eines Lofts gestaltet – ein Eindruck, der durch die serienmäßige Weitwinkel-Panorama-Frontscheibe und das große Panoramaglasdach unterstrichen wird. Beide zusammen schaffen natürliches, entspannendes Licht im Fahrzeug.

Komfortables Reisen

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Der in unserem Testwagen eingebaute große Dieselmotor, einmal auf Betriebstemperatur, leise und elastisch. Vom Fahrersitz aus wirkt das leicht und präzise zu lenkende Auto handlich und agil. Der Wendekreis von nur 11 Metern unterstreicht das. Die Federung ist kommod, aber nicht schwammig. Gut auch für weite Reisen über geflickte Landstraßen.

Ladys werden das mögen – großzügiges Wohnambiente

Der neue Picasso Grand C4 verfügt über riesige verglaste Flächen (5,70 m2) und eine für ein heutiges Auto, zumal einen großen Van, vorbildlich gute Rundumsicht. Nachts tragen die weißen LED-Beleuchtungen zum Wohlbefinden bei und schaffen ein angenehmes Ambiente. Die verwendeten Materialien spiegeln den neuen Citroën-Anspruch wider: Top in Sachen wahrnehmbare, sichtbare, fühlbare Qualität – seidenmattes Chrom und Intarsien in glänzendem Schwarz, an den Türverkleidungen lasergravierte Motive.

Für alle – das gute Umweltgewissen

Der Grand C4 ist mit vier verschiedenen Ausstattungspaketen und fünf Motoren zu haben, kommt günstigstenfalls mit einem Verbrauch von 3,8 Litern Diesel flott voran, was einem CO2-Ausstoß von 98 Gramm pro Kilometer entspricht – toll für einen stattlichen Van. Ganz neu und besonders sauber ist der hier getestete 150 PS starke Blue HDi 150 Diesel, der für ausgezeichnete Fahrleistungen und ein gutes Umweltgewissen steht: Durch Harnstoff-Einspritzung werden 90 Prozent der Stickoxide vermieden und auch Co2 reduziert. Ergebnis: Euro-6-Abgasnorm, 110 Gramm Kohlendioxid, 4,3 Liter Verbrauch.

Preise

Das System Park Assist unterstützt den Fahrer bei seiner Suche nach einem Parkplatz und beim Einparken. Der aktive Geschwindigkeitsregler und -begrenzer verfügt über ein Radar in der vorderen Stoßstange. Auch der Abstandswarner nutzt dieses Radar.Fernlichtassistent, AFIL-Spurassistent, Toter-Winkel-Assistent und eTouch, ein automatischer Pannenhilferuf sind auch zu haben. Zum Glück sind die meisten dieser Systeme auch abschaltbar. Und der Preis? Bei 22.390 Euro geht es los. Mit allem Technik-Zauber und dem Sauber-Diesel liegen dann deutlich mehr als 30.000 Euro an.

Carmour-Fazit

Ein feiner Van mit Fun-Faktor für Fahrer und Familie.

 

 

Quelle: carmour

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