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Wahre Größe

Foto: Getty Images/carmour

Ein finnischer Doktorand hat die Korrelation von Wirtschaftswachstum und Penisgröße untersucht. Da fallen uns Parallelen zum Thema PS und Potenz ein.

Des Neiders Urteil steht

Ältere Fahrer großer, starker und teurer Autos stehen bekanntlich unter dem Generalverdacht, ihr potenter Luxusschlitten diene primär der Kompensation mangelnder männlicher Maße. Dieser Verdacht erhärtet sich erheblich, wenn der männliche Kleinwagenbesitzer auf dem Beifahrersitz des Dränglers im Rückspiegel eine knapp dem Teenie-Alter entwachsene Blondine erspäht. Dann steht das Urteil des Neiders fest: Großes Auto, kleiner Schniedel. Und wenn der Umkehrschluss bei der Blondine nicht zündet, liegt es eben an der Haarfarbe.

Die Korrelation von wirtschaftlichem Erfolg und sexuellem Mangel ist für den Blondinen- und PS-Besitzer nicht nur erträglich, weil die Blondine sitzenbleibt. Sie ist im Einzelfall auch schwer belegbar. Das ist sicher ein Grund, warum die Besitzer großer Autos so selten freiwillig auf kleine umsteigen. Und nun hat der finnische Doktorand Tatu Westling auch noch eine Studie vorgelegt, die den Kleinwagenfahrer in sexuelle Mithaftung nimmt, sofern er aus einem ökonomisch erfolgreichen Land stammt.

Hohes Wachstum – kleiner Schniedel

Wahre Größe

Das Ergebnis besagt nämlich, dass Männer aus Ländern mit stärkerem Wirtschaftswachstum tendenziell den Kürzeren ziehen gegenüber Ländern mit geringerem Wachstum. Konkret: Wirtschaftswachstum und durchschnittliche Penisgröße sind negativ korreliert, zumindest in den 76 untersuchten Ländern. Das heißt: Länder mit kleineren männlichen Geschlechtsteilen hatten im Untersuchungszeitraum (1960-1985) ein höheres Wirtschaftswachstum. Jeder Zentimeter mehr bedeutete fünf bis sieben Prozent weniger Wachstum. Die ideale, weil das Wirtschaftswachstum am meisten befördernde Penisgröße lag im Betriebsmodus demnach bei 13,5 Zentimetern. Ab einer Länge von 16 Zentimetern droht der ökonomische Zusammenbruch. Am genauesten trifft seine Hypothese zu auf Kamerun (16,7 cm), Ghana (17,3 cm) und Kongo (17,9 cm).

Deutsche Größe

Deutschland liegt übrigens im Bereich des Optimums, was vielleicht mehr als die erste Kanzlerschaft einer Frau(!) erklärt, warum wir bisher so gut durch die Eurokrise gekommen sind. Der Kleinwagenfahrer aber sollte, so er tatsächlich über eine afrikanische Vergleichsgröße verfügt, beim nächsten Tankstopp nicht selbstgefälligen Gemächtevergleich mit der Zapfsäule betreiben, sondern sich Gedanken über die wirtschaftliche Zukunft seines Landes machen. Denn hier stehen wir vor einem echten Dilemma: So positiv Kleinwagen für die Umwelt sind – für das Wirtschaftswachstum tauglicher sind bei Autos offenbar die großen Langen.

Quelle: carmour

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