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Fakten zu Hybrid-Autos

Foto: Getty Images

Hybrid-Autos werden bei der Kundschaft immer beliebter. Marktführer Toyota hat weltweit schon mehr als vier Millionen Fahrzeuge abgesetzt. Kaufen oder nicht kaufen – das ist die Frage. Carmour informiert über Vor- und Nachteile.

Technik

Hybridautos werden durch die Kombination verschiedener Techniken angetrieben: einen Verbrennungsmotor und einen Elektromotor. Beide sind über ein intelligentes Steuergerät verbunden, dazu kommt ein Generator, der die für den Elektroantrieb notwendigen Batterien wieder auflädt.

Hybridfahrzeuge nutzen die Vorteile beider Systemwelten, in denen sie sich bewegen und minimieren deren Nachteile. Kraft und Leistung des Verbrennungsmotors werden gekoppelt mit dem umweltfreundlichen und leisen Elektromotor.

Kaufen oder nicht kaufen

Leistung und Kosten

  • Vor allem im Stadtverkehr mit seinen geringen Geschwindigkeiten und Stop-and-Go-Situationen werden gleichzeitig Lärm- und Abgasbelastungen reduziert. Das Hybridfahrzeug bewegt sich im Elektrobetrieb praktisch emissionsfrei. Auf längeren Strecken entfaltet der Verbrennungsmotor seine Vorteile, wobei er zusätzlich noch die Batterie des E-Motors wieder auflädt.
  • Wer häufig auf der Autobahn fährt und konstant Tempo 120 hält, dem bringt ein Hybridauto nichts. Insgesamt aber gilt: Der Kraftstoffverbrauch kann auf bis zu 50 Prozent reduziert werden. Auch der  Schadstoffausstoß kann hier um mindestens ein Drittel verringert werden, teilweise sogar um bis zu 50 Prozent. Es kommt eben auf die Nutzung an.
  • Der Hybrid ist teurer als ein herkömmliches Auto. So bietet zum Beispiel Toyota den Kleinwagen Yaris mit Benzinmotor für knapp 12 000 Euro an, als Hybrid kostet er rund 17 000 Euro. Beim Peugeot 3008 schlägt die Hybridvariante mit Dieselverbrenner mit gut 34 000 Euro zu Buche, ein herkömmliches Modell bekommt ein Käufer für gut 22 000 Euro.

Akzeptanz

  • Die Entwicklung von Hybridfahrzeugen wurde hierzulande lange verschlafen. Deutsche Hersteller setzten lange auf die Optimierung des Verbrennungsmotors. Inzwischen bietet praktisch jede Marke mehrere Modelle mit Hybrid an. Marktführer aber ist Toyota. Die Japaner haben inzwischen die dritte Generation entwickelt, sind der Konkurrenz damit technisch enteilt und haben weltweit schon über vier Millionen Autos verkauft.

Fazit

  • Vor allem im Stadtverkehr ist der Hybrid eine feine Sache. Er schont die Umwelt und beim Tanken das Portemonnaie. Die Technik ist robust, der Anschaffungspreis zwar immer noch höher als bei herkömmlichen Autos, wird aber durch die im Allgemeinen komplettere Ausstattung und die geringeren Betriebskosten teilweise kompensiert.

 

 

 

Quelle: carmour

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