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Carsharing boomt

Foto: unibw.de

Die Einstellung junger Leute zum Auto ändert sich. Es ist kein Statussymbol mehr. Davon profitieren Carsharing-Firmen.

Der Bundesverband CarSharing (BCS) führte vor Kurzem eine Umfrage unter 2851 Teilnehmern verschiedener Carsharing-Angebote durch. Demnach hat fast die Hälfte aller Neukunden sieben Monate nach Beginn ihrer Mitgliedschaft das eigene Auto abgeschafft oder schon vorher gar keins besessen. Die Studie kommt zu dem Ergebnis:  „1239 von 2851 der befragten Personen hatten unmittelbar vor dem Beitritt noch ein eigenes Auto in ihrem Haushalt. Zum Zeitpunkt der Befragung, also mindestens sieben Monate nach dem Beitritt, stand nur noch bei 542 der Befragten ein eigenes Auto vor der Haustür. Es wurde somit in 697 Haushalten mindestens ein Auto abgeschafft“. Der Anteil von Carsharing-Haushalten mit einem eigenen Auto ist von 43,4 Prozent auf 19 Prozent gesunken.

Laut BCS gibt es in Deutschland zurzeit rund 140 Carsharing-Anbieter. „Die Einstellung junger urbaner Menschen ändert sich. Ihre Statussymbole sind eher moderne Kommunikationsmittel, nicht mehr das eigene Fahrzeug, deshalb sind sie dem Autoteilen gegenüber positiv eingestellt. Hier liegt also ein großes Potenzial. Zurzeit wächst die Zahl unserer Nutzer um jährlich 20 Prozent“, sagt BCS-Geschäftsführer Willi Loose.

Quelle: carmour