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Karins Blog: Naturgarage für das heilige Blech

Foto: Getty Images

Wer sein Auto liebt, schützt es vor den Unbilden der Natur. Einen klassischen Wetterschutz gibt es jetzt schon als Fertigbausatz beim Discounter. Wir haben einen bestellt und aufgebaut.

Ein Wetterschutz fürs heilige Blech kann aus verschiedenen Materialien wie Holz, Aluminium oder Stahl hergestellt sein. In vielen Fällen wird es auch wegen der schöneren Optik aus imprägniertem Holz angefertigt. Durch die Imprägnierung wird das Holz vor Pilz- und Insektenbefall geschützt. Es bekommt eine grünliche Färbung durch die Salzbehandlung. Nach mehreren Monaten kann das Holz mit einer Lasur nachbehandelt werden.

Je nachdem ob der Unterstand für ein oder zwei PKW’s genutzt werden soll, müsste abgeklärt werden, ob das Aufstellen einer „Freiluftgarage“ einer Genehmigung durch das Bauamt bedarf. Das ist in Deutschland nicht einheitlich geregelt.

Foto: photobucket
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Durch die leichtere Konstruktion und Bauweise lässt sich angeblich mit durchschnittlichen Kenntnissen in Bausatzweise mit Hilfe von Freunden oder Bekannten der Aufbau gut bewerkstelligen. Wir haben es gewagt und so einen Fertig-Bausatz bestellt. Bei Lidl waren kurze Lieferzeiten garantiert, so dass wir das Projekt schnell bewerkstelligen konnten. Außerdem gibt es dort verschiedene Ausführungen der Unterstände, die alle online bestellbar sind.

Nicht nur PKWs, Fahrräder und Kinderfahrzeuge können hier untergebracht werden, durch eingebaute Regalteile lassen sich auch Gartenutensilien problemlos verstauen. Oftmals werden ein oder auch zwei Seitenwände mit eingezogen, um mehr Schutz zu bieten. Und manche Naturgaragen verfügen über eine Bedachung, die mit natürlicher Dachbegrünung zu einem optischen Blickfang wird. Ob mit oder ohne Grün auf dem Dach – die Leichtigkeit und Luftigkeit der Konstruktion lässt keine Wünsche offen für die Unterbringung eines oder mehrerer Fahrzeuge.

An die Arbeit! Der Aufbau ist mit Hilfe der Aufbauanleitung auch für Mädels bestens dokumentiert. Mit viel Enthusiasmus ging es an die Arbeit. Nachdem wir alle Bau- und Zubehörteile wie Holzbalken, Schrauben, Muttern, Winkel und dergleichen ausgelegt und kontrolliert hatten fingen wir an. Wir waren immerhin zu sechst und hatten keinerlei Probleme, Stück für Stück die Teile zu einem Ganzen zusammen zu fügen. Bei den großen Balken nahmen wir die Hilfe von unseren „Zweiten Hälften“ in Anspruch, da das Gewicht stellenweise über unsere Kräfte ging, wenn wir die Teile stemmen mussten, bis sie miteinander verschraubt waren. Als das Grundgerüst stand, waren wir mächtig stolz auf unser Werk.

Bei der Dachbedeckung ließen wir uns wieder von unseren Männern helfen, das fanden wir dann doch etwas praktischer. Nach der Schufterei hatten sich die Männer und die Mädels ein leckeres Essen verdient. Wir haben dann die Naturgarage gleich als Grillplatz verwendet. Da an zwei Seiten offen, bietet sie einen guten Platz zum Grillen bei schlechtem Wetter und einen trockenen Platz für das Auto. Jedenfalls hatten wir einige erheiternde und lustige Tage beim Aufbau.