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Multitasking im Auto – junge Frauen lassen sich gern ablenken

Foto: Getty Images

Frauen nutzen ihr Auto anders als Männer, sie fühlen sich darin zu Hause, gebrauchen es als rollendes Wohnzimmer. Sie telefonieren während der Fahrt, schreiben SMS, essen, richten ihre Frisur oder wechseln die Kleidung. Frauen sind im Auto abgelenkter als Männer, belegt eine aktuelle Umfrage des Reifenherstellers Goodyear.

Jede fünfte Frau in Deutschland richtet während der Fahrt ihr Make-up oder die Frisur, zwölf Prozent wechseln sogar die Kleidung. Das tun nur acht Prozent der befragten Männer. Goodyear hat europaweit 6.400 Auto fahrende Frauen und Männer im Alter von 18 bis 25 Jahren interviewt, davon kamen 400 aus Deutschland. Am häufigsten lassen sich junge deutsche Frauen während der Fahrt durch Essen und Trinken ablenken. 52 Prozent der weiblichen Umfrageteilnehmer gaben zu, dass sie am Steuer ein Getränk zu sich nehmen, 37 Prozent essen auch. Bei den Männern waren es 42 beziehungsweise 27 Prozent. Im europäischen Durchschnitt  liegen die Zahlen noch höher: 58 Prozent der Befragten lassen sich durch ein Getränk ablenken, 45 Prozent essen am Steuer.

Nur die Briten küssen weniger

Ein Drittel der befragten Deutschen telefoniert während der Fahrt verbotener Weise ohne Freisprechanlage, mehr als ein Viertel schreibt auch noch Kurznachrichten. Wobei Frauen deutlich mehr SMS tippen: 30 Prozent gaben es zu, bei den Männern waren es nur 23 Prozent. Das ist trotzdem noch brav im Vergleich zum europäischen Schnitt: Hier telefonieren 44 Prozent, 37 Prozent schreiben SMS. Richtige Tugendbolde sind die Deutschen aber, wenn es intim wird. Nur 15 Prozent der Männer küssen ihre Beifahrerin während der Fahrt. Fast doppelt so viele junge Frauen lassen sich durch Küssen vom Steuer ablenken (28 Prozent). Spitzenreiter sind hier Türken (40 Prozent) und Russen (37 Prozent). Immerhin sind die Deutschen doch kussfreudiger als die spröden jungen Britinnen, die nur zu neun Prozent ihren Beifahrer küssen. Kein Wunder: Wenn die den Kopf nach rechts drehen, schauen sie auf die Gegenfahrbahn …

Quelle: Carmour