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Gurt-Muffel leben gefährlich

Foto: Getty Images

Der ACE Auto Club Europa hat ermittelt, dass fast jeder fünfte im Straßenverkehr getötete Autoinsasse nicht angeschnallt war. Besonders Kinder tragen ein hohes Risiko.

Die Zahl der Verkehrsteilnehmer, die meinen, auf den Lebensretter Sicherheitsgurt verzichten zu können, ist erschreckend hoch. Zu diesem Schluss kommt der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR), der Unfallzahlen aus zehn Bundesländern des Jahres 2011 ausgewertet hat. Experten schätzen, dass der Sicherheitsgurt, gegen dessen Einführung im Jahr 1976 fast ein Kulturkampf tobte, bislang einer Million Menschen das Leben gerettet hat. Doch nach wie vor sperren sich viele Fahrer dagegen. Steigerungspotenzial hätten hier laut DVR-Präsident Walter Eichendorf vor allem Lkw-Fahrer, von denen sich nur gut 50 Prozent anschnallen.

Ein Kardinalproblem ist laut Eichendorf trotz vieler Aufklärungskampagnen nach wie vor die richtige Sicherung von Kindern.  „Ungesicherte Kinder haben im Auto ein siebenmal höheres Risiko, schwer verletzt oder getötet zu werden. Dennoch sind die kleinen Mitfahrer häufig nicht ausreichend gesichert.“

Quelle: Carmour

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