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Cool mit Carlas Turban im Cabrio

Der Hochsommer feiert sein letztes Hurra. Schön für die Cabrio Fahrer. Wäre da nur nicht dieses lästige Problem mit den fliegenden Haaren. Da hilft Carla Beyers Style-Idee.

Plattmacherfrisur

Öfter als ihr lieb ist muss manche Frau dem Ruf ihres offen fahrenden Partners folgen:“ Schatzi, das Wetter ist so toll, lass uns Cabrio fahren.“ Um keine Spaßbremse zu sein, zwängt sie ihr dichtes Haupthaar in enge Kappen oder lässt es gleich im Wind flattern. Das Resultat beim Aussteigen: Plattmacherfrisur oder Haarfilz.

Nerviges Haarproblem

Auch unserer Modedesignerin Styleexpertin und carmour-Bloggerin Carla Beyer ist dieses Problem wohl bekannt. „Allerdings habe ich Kundinnen, die nicht nur daneben sitzen, sondern selber Cabrio fahren und jede Menge Spaß dabei haben. Aber auch die nervt das Frisurproblem, besonders wenn am Ende der Cabrio-Fahrt ein Besuch in einer angesagten Bar oder einem schicken Restaurant ansteht“, berichtet die Inhaberin von Zingarelli Couture in Radebeul.

Carlas Kniff

Aber egal ob Selbstfahrerin oder Beifahrerin. Fakt ist: Frauen wollen, auch wenn der Wind ihnen um die Ohren pfeift, gut aussehen. Und nicht jede steht auf praktische Kurzhaarfrisuren oder stramme Haarknoten. Für diese Klientel hat sich Carla etwas ausgedacht. Ein Tuch, passend zum Cabrio-Dress, das als raffinierter Turban um den Kopf geschlungen wird. Das richtige Schlingen des Tuchs bringt Carla ihren Kundinnen mit wenigen Handgriffen bei.

Frau wird Diva

Fotos: carmour, Karin Domann
Fotos: carmour, Karin Domann

Das Ergebnis ist überzeugend. Mit einer großen Sonnenbrille auf der Nase und einem Turban á la Carla Beyer auf dem Kopf, verwandelt sich fast jede Frau umgehend in eine Diva. Da werden aus Cabrio-Verweigerinnen ganz schnell große Carla-Turban-Fans. Übrigens auch ohne Cabrio.

Härtetest bestanden

So auch Sängerin und Moderatorin Sylvi Piela. Die sympathische Frontfrau der Band Goldene Zeiten hat feine Haare und vermeidet möglichst alles, was die Frisur ruinieren könnte. Das Cabriofahren hat sie bis daher nur sehr reduziert betrieben, obwohl es ihr viel Spaß macht. Als sie neulich wieder in Carlas Boutique stöberte, wollte sie unbedingt auch so eine „Banane“, wie Carla ihre Tücher nennt, ausprobieren. Es wurde dann eine ganz vergnügliche Session mit unzähligen Tüchern. Unter Sylvi_Carla3bea2eingängigen Rhythmen von Sylvies neuester Scheibe „Sag dem Sommer Lebewohl“ testeten die Sängerin und die Designerin jede Menge Bananen. Sylvie machte dann auch umgehend den Cabrio-Härtetest. „Sieht gut aus und hält“, lautete ihr Urteil.

Die besondere Bananenform

Das Muster von Sylvies Tuch hat Carla selbst entworfen und auf Seide in der Schweiz drucken lassen. Hobbyschneiderinnen können sich eine solche „Banane“ natürlich auch selbst fertigen. Die Maßedafür sind ca. 150 x 60-70 cm. Der Trick ist, dass der Stoff schräg zugeschnitten und auch mit schrägen Enden genäht wird. So entsteht die besondere Bananenform, die dem Tuch das gewisse Extra verleiht.

 

Quelle: carmour